Kita St. Michael
in Kreuzberg, Berlin

 
 

So ist es heute:

 

In der Kreuzberger Kita St. Michael haben 70 Kinder aus 20 Nationen ihr zweites Zuhause. Während ihre Mamas und Papas arbeiten gehen, haben die Kleinen in liebevoll gestalteten Räumen die Möglichkeit, nach Herzenslust zu spielen, zu toben und zu lernen. Das von den Kindern heiß geliebte Herzstück der Kita ist dabei zweifellos der Garten: Eine Licht durchflutete Oase zum Spielen und Wohlfühlen, wie man sie so gar nicht erwarten würde in den Häuserschluchten der Hauptstadt. Gerade erst haben die Kinder mit großer Begeisterung ihre tollen, neuen Spielgeräte in Besitz genommen, die wir auch dank Mitteln aus dem staatlichen Konjunkturpaket II finanzieren konnten. Das Schönste an dem Kita-Garten aber sind die großzügigen Lichtverhältnisse: Tatsächlich haben wir


9 MONATE IM JAHR SONNENLICHT


weshalb auch die Pflanzen in unserem Garten außergewöhnlich gut gedeihen.



Das droht uns:

 Leider droht unsere Kita, in einem riesigen Schatten zu versinken - und das obwohl dies vermeidbar wäre. Unsere Nachbarn – das Obdachlosenheim Siefos, mit denen wir seit Jahren friedlich zusammen leben – wollen entlang der Grundstücksgrenze einen neuen, vierstöckigen Gebäudetrakt bauen. Dieser Bau würde unseren Kindern das Licht weg nehmen. 

Natürlich haben wir Verständnis dafür, dass das Obdachlosenheim erweitert werden soll. Aber so, wie es es derzeit geplant ist, hätten die Kleinen


STATT 9 MONATEN SONNE


fortan


9 MONATE SCHATTEN


pro Jahr.

 

Aus unserem Garten würde ein beschatteter, kühler Hinterhof, aus Licht und Grün würde unwirtliche Dunkelheit, und das wollen wir unseren Kitakindern ersparen. Wir haben uns deshalb auf die Suche nach Sonne gemacht: So wie die Maus Frederick – die beliebte Figur aus dem Kinderbuch von Leo Lionni – Sonnenstrahlen sammelt für den kalten Winter, bitten auch wir um Sonnenstrahlen – damit es auch bei unseren Kindern nicht dunkel wird.    



So könnte es sein:

 

Das Erstaunliche ist: Die Lösung für unser Problem wäre so unglaublich einfach! Statt den geplanten Neubau parallel zum Haupthaus der Kita anzulegen, so dass er den Garten des Kindergartens beschattet, könnte man ihn um 90 Grad gedreht bauen. Gewinner wären alle Beteiligten: Die Obdachlosen und die Betreiber des Heims bekämen ihr gewünschtes neues Haus mitsamt der geplanten Bettenzahl. Die Architektur des Quartiers würde bewahrt. Und unsere Kinder dürften ihren sonnen-durchfluteten Garten behalten.



 

Unsere Kinder brauchen Sonne: Schenken Sie einen Sonnenstrahl - und retten Sie unsere Kita vor dem großen Schatten!

Weitersagen:

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